St. Urban/Simonhöhe Bergrennen Herman Waldy
Waldy

 

Bergrennen St. Urban/Simonhöhe

 

Eine Woche früher als das ursprüngliche geplante Wochenende fand das Bergrennen in St.Urban/Simonhöhe heuer erstmals am 24./25. August statt. Der Grund dafür war die
Überschneidung des größten slowenischen Bergrennens in Illirska Bistrica, welches ja auch zur österreichischen Automobil-Bergrennsport-Meisterschaft zählt.
Insgesamt haben 105 Piloten aus Österreich, Slowenien, Polen, der Slowakei, Deutschland, Italien, Frankreich und Ungarn ihre Nennung abgegeben. Schlussendlich waren nach einigen Absagen noch 84 am Start. 

Wetter

Samstag: Sonnig mit einigen Wölkchen am himmel

Sonntag: Regen, Nebel und am Ende des 3. Rennlaufs mit auftrocknender Fahrbahn.

 

Trainings-Rennverlauf

Ohne große Zwischenfälle verlief am Samstag das Training. Den einen Rutscher und
Dreher bekam man schon zu sehen jedoch nichts Nennenswertes.

 

Jedoch im 1. Rennlauf bei nicht allzu starkem Regen lies ein Auffahrunfall von Günter Gabat die Herzen der Zuseher etwas höherschlagen. Aus welchen Gründen auch immer, fuhr Günter Gabat mit der Startnummer 80 den zuvor gestarteten Christian Kletzer mit der Startnummer 83 auf. Das 1. Rennen musste für gut eine Stunde unterbrochen werden. Feuerwehr, Rettung, Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Beide Rennboliden wurden schwer beschädigt. Die Fahrer, Günter Gabat und Christian Kletzer, wie sich später herausstellte nur leicht verletzt. Günter Gabat wird nach 2-3 Tagen und einigen angeknacksten Rippen das Krankenhaus
verlassen können. Christian Kletzer verlies mit seinen total zerstörten NSU Brixner Spyder vorzeitig und leicht angepisst das Fahrerlager.

Wetterrouletttes:

Noch einmal spannend wurde es im Wetter Poker im 3. Rennlauf. Als die Intensität des Regens zu Beginn des 3. Rennlaufs sogar noch zunahm rissen Nach etwa einer Viertelstunde die Wolken jedoch auf, die Sonne blinzelte durch und damit begann die Strecke langsam abzutrocknen. Was insbesondere das Pech des bis dahin überlegen führenden Steirers Hannes Zenz, der mit seinem Gruppe N-Mitsubishi Lancer Evo IX wahre Fabelzeiten auf die nasse Straße gezaubert hatte.

Eine Zeitlang sah es so aus als ob sich nun Felix Pailer den Gesamtsieg holen könnte. Jedoch parkte Hubert Galli seinen fahrbaren Untersatz in der schlammigen Wiese der dann noch geborgen werden musste. Die Unterbrechung sorgte dafür das die Strecke noch weiter
auftrocknen konnte und somit Hermann Waldy die Chance ergriff und den Steirer Felix Pailer den Gesamtsieg vor der Nase wegschnappte

  1. Herman Waldy (Formel 3000 Lola B06/51)
  2. Felix Pailer (Lancia Delta Integrale)
  3. Herbert Pregartner.( Porsche 911 GT2 RSR)

 

Zu den Bildern

 

 

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